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Turning Tide
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Das Rad der Zeit.
Es lebten und leben sehr wenige fortgeschrittene Seelen unter uns, (Avatars, wie sie im indischen Religionskreis genannt werden) und während sie unter uns auf Erden weilen, unterrichten sie an keiner irdischen Universität, sondern unterrichten allenfalls kleine Gruppen individuelle und erlesene Menschen. Wenn nun ein solcher Avatar (Lehrer und Guru- von Paramahansa Yogananda, ein Yogi,dazu berufen Kriya Yoga in der westlichen Welt einzuführen ) ein Buch schreibt und wenn dieses Buch Dinge berührt die den Lauf der Zeit und deren Zyklen erklären, dann fühle ich mich verpflichtet einige Aspekte daraus zu entnehmen und sie einem erweiterten Publikum vorzustellen. Wir wissen das Evolution einen zyklischen Rhythmus besitzt.. Ihr Puls oder Frequenz reflektiert den Atem unserer Entwicklung. Viele Dinge auf Erden sind ebenso zyklisch, gleichnishaft, möchte man meinen. Von dem kleinen Einblick den wir in die Weltgeschichte haben, erkennen wir das Kulturen kommen und gehen, Kulturen mit unterschiedlichem Wissens und Weisheitsgrad. Alte Schriften weisen uns darauf hin das es früher schon andere Kulturen gab, Kulturen die der unseren zum Teil weit überlegen waren. Folgende Erläuterungen geben uns theoretischen Grundlagen die das zyklische Verhalten der Evolution näher beleuchten. Wir lesen über die verschiedenen Zeitalter, die Yugas, und über ihre Beziehung zu unseren unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten in der jeweiligen Zeit. Das höchste Ziel der Religion ist die Selbsterkenntnis. Wer sie erreichen will muß jedoch auch Kenntnis von der Außenwelt haben. Eine kurze Erläuterung und mathematische Darlegung der Yugas ist jedoch nötig, um die Tatsache zu erklären, daß sich die Welt gegenwärtig (im Jahre 1997) im Dwapara-Yuga befindet, und das bereits 287 Jahre dieses Yugas vergangen sind. Wir wissen von der Astronomie das die Monde um ihre Planeten kreisen, daß sich die Planeten um ihre eigene Achse drehen und mitsamt ihren Monden um die Sonne kreisen, daß sich die Sonne wiederum mitsamt ihren Planeten und Monden einen Stern als Gegenpol wählt (Zentralsonne) und diesen in 24 000 Erdenjahren umkreist und das diese Himmelserscheinung die rückläufige Bewegung der Äquinoktialpunkte um die Tierkreiszeichen verursacht. ( Anm.: Zentralsonne und ihre Umläufe werden sehr deutlich in Jakob Lorbers Büchern beschrieben!). Die Sonne führt aber noch einen anderen Kreislauf aus, indem sie sich um ein großes Zentrum namens Vischnunabdi dreht, den Sitz der schöpferischen Kraft (Brahma), des im ganzen Universum herrschenden Magnetismus. Brahma lenkt Dharma, die geistigen Tugenden der inneren Welt. Wenn die Sonne bei ihrem Kreislauf um ihren Gegenpol an jenen Punkt gelangt, der diesem großen Zentrum, dem Sitz Brahmas, am nächsten liegt ( dieses Ereignis findet statt, wenn das herbstliche Äquinoktium im Widderpunkt steht), hat Dharma, die geistige Tugend, einen derart hohen Entwicklungsgrad erreicht, daß die Menschen mühelos alle Wahrheiten, selbst die Geheimnisse des Geistes, erfassen können. Nach 12 000 Jahren, wenn die Sonne während ihres Kreislaufes an jenem Punkt gelangt, der am weitesten von Brahma, dem großen Zentrum entfernt ist ( dieses findet statt, wenn das herbstliche Äquinoktium im Waagepunkt steht), hat Dharma, die geistige Tugend, einen derartigen Tiefstand erreicht, das die Menschen nichts von dem begreifen können, was jenseits der grobstofflichen Schöpfung liegt. Bewegt sich die Sonne dann während ihres Kreislaufs erneut auf jenen Punkt zu, der dem großen Zentrum am nächsten liegt, beginnt sich auch Dharma, die geistige Tugend, wieder entsprechend zu entwickeln. Diese Entwicklung vollendet sich in weiteren 12 000 Jahren. Jede dieser 12 000 Jahresperioden bewirkt sowohl äußerlich in der Welt der Materie als auch innerlich in der Welt des Intellekts und der elektrischen Kräfte einen vollständigen Wandel und wird als ein Daiba-Yuga bezeichnet. Beide Daiba-Yugas bilden ein elektrisches Kräftepaar! In einem Zeitraum von 24 000 Jahren vollendet die Sonne also ihren Kreislauf um den Gegenpol, d.h. einen elektrischen Zyklus, der 12 000 Jahre in einem aufsteigenden und 12 000 Jahre in einem absteigenden Bogen verläuft. Die Entwicklung von Dharma, der geistigen Tugend, geht nur stufenweise voran und zerfällt innerhalb dieses Zyklus von 12 000 Jahren in vier verschiedene Stadien. Die Zeitspanne von 1200 Jahren, in der die Sonne 1/20 ihrer Bahn durchläuft (siehe Diagramm), wird Kali-Yuga genannt. Dharma befindet sich dann in ihrem ersten Stadium und ist nur zu einem Viertel entwickelt, so daß der menschliche Intellekt nichts von dem erfassen kann, was sich jenseits der grobstofflichen Materie dieser ewig wandelbaren Schöpfung, d.h. der äußeren Welt, befindet. Die Zeitspanne von 2400 Jahren, in der die Sonne 2/20 ihrer Bahn durchläuft, wird Dwapara-Yuga genannt. Dharma befindet sich dann im zweiten Stadium und ist zur Hälfte entwickelt. Der menschliche Intellekt kann alsdann die feinstofflichen oder elektrischen Kräfte und deren Eigenschaften- die Schöpferischen Urkräfte der äußeren Welt- begreifen. Der Zeitraum von 3600 Jahren, in dem die Sonne 3/20 ihrer Umlaufbahn durchläuft, wird Treta-Yuga genannt. Dharma befindet sich dann in ihrem dritten Stadium, und der menschliche Intellekt hat die Fähigkeit erlangt den göttlichen Magnetismus, die Quelle aller elektrischen Kräfte, zu verstehen, der die Schöpfung ihre Entstehung verdankt. Der Zeitraum von 4800 Jahren, in dem die Sonne die verbleibenden 4/20 ihrer Bahn durchläuft, wird Satya-Yuga genannt. Dharma befindet sich dann im vierten Stadium, und hat die höchste Entwicklungsstufe erreicht. Dann kann der menschliche Intellekt alles, selbst Gott, den Geist jenseits der sichtbaren Welt, begreifen. Das Satya-Yuga währt 4000 Jahre. Die 400 Jahre vor bzw. nach dem eigentlichen Satya-Yuga sind seine Sandhis oder Übergangsperioden, die aus dem vorangegangenen Yuga hinaus-und in das nachfolgende hineinführen. Somit beträgt das eigentliche Zeitalter des Satya-Yuga insgesamt 4800 Jahre. Treta -Yuga: 3000 + (2 x 300) Jahre=3600 Jahre. Dwapara-Yuga: 2000 + (2 x 200) Jahre=2400 Jahre Kali-Yuga: 1000 + (2 x 100) Jahre= 1200 Jahre Die Gesamtsumme aller vier Yugas beträgt demnach 12 000 Jahre; und das ist die Dauer eines der beiden Daiba-Yugas oder elektrischen Paare, von denen zwei - d.h. 24 000 Jahre- einen vollständigen elektrischen Zyklus ergeben. Beginnend mit dem Jahr 11 501 v. Chr., als das herbstliche Äquinoktium im Widderpunkt stand, begann sich die Sonne von dem Punkt ihres Kreislaufs, der dem großen Zentrum am nächsten liegt, auf jenen Punkt zuzubewegen, der am weitesten entfernt von ihm liegt, und dementsprechend begann sich die Kraft des menschlichen Intellekts zu verringern. Während der 4800 Jahre, welche die Sonne benötigt um die Hälfte des Satya-Yugas zu durchlaufen, verlor der menschliche Intellekt die Fähigkeit das höchste geistige Wissen zu erfassen. Dann während der folgenden 3600 Jahren des Treta-Yugas verlor der Mensch allmählich die Fähigkeit um die Elektrizität und ihren Eigenschaften zu erfassen. In den weiteren 1200 Jahren des Kali Yugas hatte die Sonne den Punkt erreicht der am weitesten vom großen Zentrum entfernt liegt und das herbstliche Äquinoktium stand im Waagepunkt. Die Verstandeskräfte des Menschen hatten sich soweit zurückgebildet, daß sie nichts mehr von dem erfassen konnten, was jenseits der grobstofflichen Schöpfung besteht. Die Zeit um 500 n. Chr. war daher der dunkelste Zeitpunkt des Kali Yuga und des ganzen Zyklus von 24 000 Jahren. Die Geschichte bestätigt die Genauigkeit dieser Berechnungen, denn zu jener Zeit herrschte weit und breit große Unwissenheit, und alle Völker der Erde hatten viel zu leiden. Von da an bewegte sich die Sonne wieder auf das große Zentrum zu, und der menschliche Intellekt begann sich langsam aufwärts zu entwickeln. Während der 1100 des aufsteigenden Kali-Yuga, das bis 1599 dauerte, war der menschliche Intellekt so beschränkt, das er die feinstofflichen Kräfte der Schöpfung nicht erfassen konnte. Auch in der politischen Welt herrschte in fast keinem Lande Frieden. Nach dieser Zeit, als die 100 Übergangsjahre des Kali-Sandhi einsetzten, um das folgende Dwapara Yuga einzuleiten, begannen die Menschen die Existenz feinerer Stoffe, die Eigenschaften von fünf Elektrizitäten zu entdecken; und auch in der politischen Welt kam es zu mehr Friedensvereinbarungen. Um 1600 A.D. entdeckte William Gilbert das Vorhandensein magnetischer Kräfte in allen Substanzen. 1609 entdeckte Kepler wichtige Gesetze der Astronomie. 1621 erfand Drebbel das Mikroskop und 1670 entdeckte Newton das Gesetz der Schwerkraft. Um 1700 machte Thomas Savery von einer Dampfmaschine Gebrauch. 20 Jahre später entdeckte Stephen Gray die Wirkung elektrischer Kräfte auf den menschlichen Körper. In der politischen Welt begannen die Menschen sich zu achten und die Kultur verfeinerte sich in mancher Hinsicht. Ab dem Jahre 1899, wenn die 200 Jahre des Übergangs ins Dwapara Yuga beginnen, begannen die Menschen dann umfassende Kenntnisse der elektrischen Eigenschaften zu gewinnen. Solcherart ist der ungeheure Einfluß der Zeit, die das Universum regiert. Niemand kann sich ihrem Einfluß entziehen, ausgenommen diejenigen, die bereits von reiner göttlichen Liebe erfüllt sind.-----
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Zuletzt geändert am: 30. September 2001